Was ist eigentlich Sprachdesign?

Sprachdesign - die richtige Wortwahl findenLogodesign, Webdesign und Innendesign sind allgemein bekannt, aber was ist eigentlich Sprachdesign? Das Sprachdesign nimmt sich zur Aufgabe, Texte so zu gestalten, dass die Unternehmenskorrespondenz zum Erfolg wird – und das nicht nur in Fremdsprachen.

Die richtige Wortwahl

Ein jeder Verfasser eines Textes sollte sich im Klaren sein, welches Zielpublikum dieser Text hat. Die Unternehmenskorrespondenz ist meistens an zwei verschiedene Gruppen gerichtet: an andere Unternehmen und an Privatleute.

Während Geschäftskorrespondenz an Unternehmen frisch, aber korrekt klingen sollte, muss die Kommunikation mit Privatmenschen meist einfacher gestaltet werden – der Leser muss sich beim Lesen wohlfühlen – sonst landet das Schriftstück schnell im Altpapier.

Den richtigen Begriff finden

Oft weiß man, was man sagen will, es schwirren Begriffe und Ausdrück im Kopf herum, aber man kann es einfach nicht zu Papier bringen. Dabei kann ein Sprachdesigner, oder besser gesagt, Texter, helfen.

Er kann von stichwortartigen Beschreibungen Verkaufstexte verfassen und diese ganz nach Wunsch anpassen. Dies fördert die Lesebereitschaft und damit die Kaufbereitschaft der potentiellen Kunden – sowohl im Inland als auch im Ausland.

Sicher sein, dass die Kunden verstehen

Verstehen die Kunden Ihre Texte richtig? Sind Ihre AGB inhaltlich korrekt? Wäre es vielleicht von Hilfe, dem Beschwerdemanagement Standardtexte zur Verfügung zu stellen, die die Kunden beruhigen?

Weiterhin hilft das Sprachdesign dabei, komplizierte Dinge auf den Punkt zu bringen. So werden komplexe Zusammenhänge einfach erklärt und Überflüssiges wird aus dem Text genommen. Die Kunden fühlen sich angesprochen.

Sprachdesign in anderen Sprachen

Sprachdesign in anderen Sprachen sollte vom Fachmann übernommen werden. Seien Sie sich sicher, dass der Texter Muttersprachler ist und weiß, wer sein Zielpublikum ist. Achten Sie auch darauf, dass regionale Mundarten vermieden werden oder richtig angewendet werden.

So ist es nicht dasselbe, als Zielpublikum Spanien oder Argentinien zu haben, oder Kunden aus den USA, aus England und aus Kanada.